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21-08-22 Ermutigung

Autor: caspar 22.08.2021

Wenn du aber prophetische Weisungen empfängst, kannst du sie an andere weitergeben. Du kannst damit die Gemeinde aufbauen, ermutigen und trösten. 1. Korinther 14,3 (Gute Nachricht Bibel) Fast jeden Tag erleben wir so vieles, das uns zu entmutigen sucht: Nachrichten im Fernsehen oder in der Presse berichten überwiegend von negativen Ereignissen in der Welt. Nicht selten treffen uns selbst Situationen, die uns stark belasten: Sorgen um den Arbeitsplatz, familiäre Probleme, Krankheit, zunehmende Altersgebrechen. All das kann vor allem dann entmutigen, wenn wir uns damit alleingelassen fühlen. Mehrfach wird in den Briefen des Neuen Testaments dazu aufgefordert, diejenigen zu ermutigen, die enttäuscht oder niedergeschlagen sind. Jesus selbst gab dafür das beste Beispiel: Er wusste im Voraus, wie enttäuscht seine Jünger sein würden. Er wusste, dass sie ihn sogar verlassen würden, wenn er sich, statt als König in Jerusalem einzuziehen, von seinen Feinden gefangen nehmen lassen und den Tod am Kreuz auf sich nehmen würde. Damit sie nicht völlig verzweifelten, versicherte er ihnen zuvor: „In der Welt wird man euch hart zusetzen, aber verliert nicht den Mut: Ich habe die Welt besiegt!" (Joh 16,33 GNB) Obwohl Jesus wusste, dass Petrus ihn verleugnen wird, versprach er ihm: „Ich aber habe für dich gebeten ..." (Lk 22,32). Und wenn wir selbst versagt haben, bleibt Gottes Zusage: „Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat." (Ps 103,10) Weil Gott in der Dahingabe seines Sohnes das größte Opfer für die Welt brachte, wird er alles nur Mögliche tun, was zu deinem Heil dienen wird. Deshalb besteht kein Grund entmutigt zu sein. Vor uns liegt eine einzigartige Zukunft ohne Tod, Leid und Tränen in ewiger Gemeinschaft mit Jesus. „Die Kunst zu ermutigen, ist eine der Möglichkeiten aufmerksamer Nächstenliebe." (Léon-Joseph Suenens) Nächstenliebe beweist sich also auch darin, andere zu ermutigen. Mut machen ist Aufgabe für jeden Nachfolger Jesu. Das kann unter Umständen wichtiger sein, als Glaubenslehren weiterzugeben. Überlege, wie du heute einen anderen ermutigen kannst: Sei es durch ein freundliches Wort, eine Umarmung, ein kleines Geschenk, oder in dem du dir Zeit für ihn nimmst. Vielleicht gewinnt dadurch ein Niedergedrückter, Verzweifelter neue Lebensfreude. So kannst du zum Segen für andere werden. Manfred Böttcher

© Advent-Verlag Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung 

Bibellese: Morgens: Psalm 100–102 Abends: 1. Korinther 1

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