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21-11-07 in seiner Hand

Autor: caspar 10.11.2021

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. Römer 12,21 Satan, der Böse, ist keine Erfindung hinterwäldlerischer Theologen und das Böse ist ebenfalls keine in unserer Welt wegzuleugnende Realität. Doch es kommt darauf an, sich daran zu erinnern, dass der Böse durch die Heilstat Christi am Kreuz bereits überwunden, das heißt, besiegt worden ist. Durch Gottes Heerführer, den Engel Michael, wurde Satan aus dem Himmel rausgeworfen. Heil, Kraft, Reich und Macht gehören Christus. Das sollte jeder Christ verinnerlichen und sich nicht von selbsternannten Lehrern, die ständig von der schrecklichen Macht des Teufels reden, verunsi-chern lassen. Wer an Christus glaubt, kann nicht mehr von dem „Verkläger der Brüder" vor Gott angeklagt werden. Und nun, aufgrund dieser Tatsache, „durch des Lammes Blut", ist es möglich, auch „ihn", den Satan, zu überwinden, nämlich „fest im Glauben" (1 Ptr 5,8) und „in der Macht seiner [des Herrn] Stärke." (Eph 6,10) Wer das nicht versteht, hat bedauerlicherweise das ganze Evangelium nicht verstanden. Wer es aber tief ins Herz eindringen lässt, der ist sich seines Heils gewiss und entwickelt dadurch Kräfte wie nie zuvor. Außerdem bleibt er davor bewahrt, ange-sichts der immer größer werdenden abscheulichen Ungerechtigkeiten und Widerwärtigkeiten, nicht zu resignieren, selbst zur Gewalt zu greifen oder verrückt zu werden. Nie kann das Böse durch „ein faszinierendes Angaffen aller Arten des Bösen" besiegt werden, wie es Albrecht Görres treffend ausdrückte, weil dieses Böse dann selbst „böse" macht. (Albrecht Görres/Karl Rahner, Das Bose, Wege zu seiner Bewaltigung in Psychotherapie und Christentum, Herder Freiburg, Basel, Wien, 4. Auflage 1984, S. 17) Böses kann nur durch das Gute, konkret: durch Christus, den Inbegriff des Guten, überwunden werden. In den antiken Religionen kämpften oft zwei Mächte gegeneinander, aber man wusste nie, wer am Ende gewinnt. Im Christentum ist das anders: Der Kampf ist bereits entschieden. Deshalb: Wer an Jesus Christus als Erlöser glaubt, wird heute und in Zukunft zu den Siegern gehören. Christus verspricht ihm: „Ich werde seinen Namen nicht aus dem Buch des Lebens streichen, sondern mich vor meinem Vater und seinen Engeln zu ihm bekennen." (Offb 3,5b Hfa) Wir dürfen auch heute auf Jesus, auf das Gute vertrauen. Josef Butscher

Meine Zeit steht in deinen Handen.
Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir.
Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden.
Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.
(ghs 407)

© Advent-Verlag Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung

Bibellese: am Morgen: Jeremia 34–36, am Abend: 1. Petrus 2

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